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Chronologie des Schriftwechsels mit der Stadt Münster

Weitere Informationen bitte in der Rubrik Tiefbauamt nachlesen.

Die Bürgerinitiative Igelbach ist der Ansicht, dass nach dem Starkregenereignis vom 28. Juli 2014 das Ausmaß der Beschädigungen hätte begrenzt werden können, wenn die Stadt Münster nach den bisherigen Erfahrungen aus den Jahren 1982, 1984 und 1988 in diesem Gebiet geeignete Maßnahmen ergriffen hätte, um zukünftige Schäden zu verhindern oder wenigstens zu minimieren. Genau dieses wurde jedoch unterlassen.

Diese Unterlassung führte unter anderem zum tragischen Tod eines unserer Nachbarn, zu lebensbedrohlichen Situationen für viele Bürger, sowie zu enormen wirtschaftlichen Schäden für die Bewohner und Eigentümer der Immobilien.

Deswegen haben wir die Stadt Münster freundlich um einen Vorschlag zur Schadenregulierung gebeten.

Neueste Informationen sind immer oben!
Weitere Informationen bitte in der Rubrik Tiefbauamt nachlesen.

24.10.2014:
Das Rechtsamt verweist erneut auf die fehlenden Informationen aus dem Tiefbauamt, das eine Stellungnahme „in Kürze“ zugesagt hat.

24.10.2014:
Für das E-Mail Schreiben vom 19.10 gab es nicht einmal die gewünschte Lesebestätigung aus dem Büro des OB, deswegen erfolgte heute eine weitere Erinnerung.

19.10.2014:
Erinnerungsschreiben an den OB der Stadt Münster, nachdem die Antwort seit Anfang / Mitte Oktober überfällig ist.

06.10.2014:
Telefonische Nachfrage beim Rechtsamt der Stadt Münster. Es wird mitgeteilt, dass das Tiefbauamt noch keine Stellungnahme abgegeben habe.

15.09.2014:
Das Rechtsamt der Stadt Münster bestätigt nach telefonischer Erinnerung beim Büro des OB den Eingang des Schreibens und teilt ein Aktenzeichen mit. Es erfolgt der Hinweis, dass die Stadt Münster nicht haftpflichtversichert sei und die Abwicklung von berechtigten Schadensersatzansprüchen durch die Abstimmung mit dem Kommunalen Schadenausgleich westdeutscher Städte (KSA) geschehe. Eine Antwort auf unser Schreiben käme nach Rücksprache mit den Fachabteilungen (Tiefbauamt) in ca. drei Wochen.

 01.09.2014:
Das Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Münster wurde persönlich übergeben. Neben dem Vorschlag zur Schadenregulierung wird die Stadt Münster als Alleingesellschafter der STADTWERKE Münster GmbH in diesem Brief auch gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass der für die Sanierung mit Trocknungsgeräten benötigte Strom zu einem Sondertarif abgerechnet werden kann.

Bericht über den Kontakt mit dem Tiefbauamt wegen der Entwässerung des Einzugsgebietes Igelbach

WIR HALTEN SIE AN DIESER STELLE INFORMIERT
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18.6.2016:
Die Westfälischen Nachrichten informieren mit diesem Bericht über die Gewässerumleitung.
2.5.2016:
Am 25.4.2016 fand im Stadthaus III die angekündigte Präsentation der Bürgeriniative IgelbachÜberleitung div. Kleingewässer in die Münstersche Aa zum Schutz des Ortsteils Kinderhaus statt.
Inhalt der Ausarbeitung ist die großzügige Umleitung von großen Wassermengen um den Stadtteil durch die Schaffung einer „Überleitung“, die auch Möglichkeiten zur Renaturierung und zur ökologischen Landschaftsgestaltung bietet. Die Präsentation hat für die Stadt Münster den auffordernden Charakter, mit der Umsetzung dieses Lösungskonzepts nicht nur die Anwohner, sondern auch öffentliche Einrichtungen (z.B. Schwimmbad, Bücherei, Schulen, etc.) nachhaltig zu schützen. Die Vertreter des Tiefbauamtes ergänzten den Vortrag durch das Zeigen des Regenradar-Videos vom 28. Juli 2014 . Hier zeigte sich die Übereinstimmung der Starkregenspots mit den Annahmen im BI – Konzept. Um Grundlagen für eine Planung / Umsetzung des Konzepts zu schaffen, wird die Stadt Münster kurzfristig ein Fachbüro für Wasserbau mit der Ermittlung des quantitativ möglichen Niederschlags für das in Frage kommende Einzugsgebiet beauftragen. Hierbei soll insbesondere betrachtet werden, wie nahe die realen Regenmengen an die theoretisch möglichen 400 dm³/m² in 24 Stunden aus einer Gewitterzelle reichen können, um die notwendigen Gelände-Querschnitte richtig zu dimensionieren. Anmerkung: die Spitze von 292 dm³/m² in nur 7 Stunden kam am 28.7.2014 deswegen zustande, weil hier mehr als eine Gewitterzelle abregnete.
Ziel ist es, bis Ende Mai Zahlenmaterial als Arbeitsgrundlage zu erhalten.
Das Tiefbauamt wird den Bezirksbürgermeister Münster-Nord ansprechen, um den Lösungsansatz der BI im Rahmen einer der nächsten BV Sitzungen am 24.5. oder am 14.6. vorzustellen.
1.3.2016:
Das Tiefbauamt der Stadt Münster hatte die BI und weitere betroffene Bürger aus Kinderhaus zur Erörterung der geplanten Maßnahmen zur Optimierung des Kanalnetzes auf Basis des von der Pecher AG erstellten Gutachtens eingeladen.
So fand am Abend des 29. Februar eine Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion statt. Aus Sicht der BI war es eine rundum gelungene Veranstaltung im Stadthaus 3, die in einer angenehmen Gesprächsatmosphäre stattfand. Die Pecher AG stellte in einer Zusammenfassung aus dem Gutachten die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen zur Verbesserung des vorhandenen Regenwasser-Kanalnetzes dar. Anschließend stellte das Tiefbauamt die geplanten Maßnahmen zur 3-stufigen Optimierung des Systems vor. Diese Planvorhaben können auf der Internetseite des Tiefbauamtes nachgelesen werden:
https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/standard/page/1/show/929519
und:
http://www.muenster.de/stadt/tiefbauamt/pdf/kinderhaus-west_ak2016-02-29.pdf

Die BI Igelbach konnte mithilfe einer Bild- und Videopräsentation zeigen, dass diese Maßnahmen bei einem erneuten Starkregenereignis nicht ausreichen werden, um Schäden im bekannten Ausmaß zu verhindern. Deswegen hat die BI eine Lösung erarbeitet, die das Kanalsystem vor einer Überlastung bei Starkregenereignissen zukünftig schützen wird. Diese Lösung wird dem Tiefbauamt beim nächsten Arbeitsgespräch im April präsentiert.
25.01.2016:
Das Tiefbauamt der Stadt Münster hat für Ende Februar gezielt betroffene und die Ansprechpartner der Bürgeriniative zu einer Vorstellung (Dr. Pecher AG) und Diskussion der aus dem Gutachten zu entnehmenden Erkenntnisse eingeladen. Die BI wird diesen Termin mit vier Mitgliedern wahrnehmen.
3.11.2015:
Das Gutachten liegt der Bürgeriniative nun vor. Die Bürgeriniative wird den Inhalt mit ihren eigenen Erkenntnissen – insbesondere bei den nicht kanalgebundenen Wegen des Wassers – vergleichen und danach in den Informationsaustausch mit der Stadt Münster treten, um gemeinsam eine Lösung für den Stadtteil zu finden, die die gehabten Folgen von Starkregenereignissen zukünftig verhindern soll.
26.10.2015:
Das Gutachten liegt bis heute nicht vor. Eine erneute Nachfrage wird damit beantwortet, dass man das Gutachten zurzeit „redaktionell“ überarbeite, damit es auch für Nichtfachleute verständlich sei.
25.9.2015:
Unsere Nachfrage am 25. September ergab, dass das Gutachten vom Tiefbauamt im Entwurf durchgesehen worden sei und in der KW 43, direkt nach den Herbstferien veröffentlicht würde.
1.7.2015:
Die Auswertung der am 5.2.15 vorgenommenen Akteneinsicht ist fortgeschritten, jedoch kann eine Abschlussbeurteilung nicht erfolgen, weil die Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Unterlagen vom Tiefbauamt der Stadt Münster bisher leider nicht bestätigt wurde.
Es ist für die Bürgerinitiative nicht nachvollziehbar, warum ihr das vollständige Gutachten nicht – wie vom Tiefbauamt zugesagt – längst zur Verfügung gestellt wurde. Für den enormen Zeitverzug werden Gründe nicht genannt.
Die Bürgerinitiative bittet die Stadt Münster, vertreten durch Oberbürgermeister Markus Lewe, um die eilige Einsichtnahme in das Gutachten des Büros PECHER in Erkrath, aus dem am 16. Juni in einer Präsentation für Bürger bereits auszugsweise zitiert wurde und hofft, dass das Gutachten auf jeden Fall noch vor der am 13. September stattfindenden Oberbürgermeisterwahl veröffentlicht wird. Dies wurde Herrn Lewe mit Schreiben vom 30. Juni erneut mitgeteilt.
Unser Ziel ist eine konstruktiv kritische Betrachtung des Gutachtens und die Hoffnung, dass als Folge daraus bauliche Maßnahmen ergriffen werden, die eine Wiederholung der weitreichenden Folgen eines solchen Unwetters in dem erlebten Ausmaß zukünftig sicher ausschließen.
10.3.2015:
Das vom Tiefbauamt der Stadt Münster für das Einzugsgebiet des Igelbachs in Münster bestellte Gutachten wird zurzeit durch die Dr. Pecher AG in Erkrath bearbeitet. Aktuell erfolgt die Überprüfung der Kanalnetzberechnung und die Messung von Niederschlags-Abflussmessungen. Das Ergebnis wird im Mai 2015 erwartet. Das Thema Starkregen in Münster wird auf der Homepage der Pecher AG angesprochen. Für Interessierte hier ein Link dazu: http://www.pecher.de/aktuelles2.php?id=272
5.2.2015:
Die Bürgeriniative hat entsprechend dem Informationsfreiheitsgesetz beim Tiefbauamt der Stadt Münster Einsicht in Planungsunterlagen zur Entwässerung des Gebiets nehmen können.
Zurzeit erfolgt die Auswertung.
1.9.2014:
In einer Mail an die Bürgeriniative informierte das Tiefbauamt über einen Ortstermin mit dem Grundstückseigentümer Schulze-Gassel. Es wurde vereinbart, zunächst das Vermessungsamt zu beauftragen und aktuelle Höhenmessungen vorzunehmen. Die Arbeiten sind beauftragt.
13.8.2014:
Von Seiten der Stadt Münster, Tiefbauamt, kam die Vertreter Hr. Rüller und Hr. Jaskowiak zu einem Ortstermin in die Fernholzstraße und ließen sich die dramatischen Abläufe und Auswirkungen des Hochwassers durch die Überflutung des Igelbachs von den Anwohnern schildern.Von den Anwohnern wurde besonders darauf  hingewiesen, dass die Einlaufgitter des Igelbachs am Beginn der Verrohrung und die Entwässerungsgräben im Einzugsgebiet nicht regelmäßig ordnungsgemäß gereinigt wurden.Die Vertreter der Stadt Münster gaben folgende Zusagen:
  • Gemeinsames Ziel ist es, die Hochwassersicherheit im Gebiet zu erhöhen.
  • Die Überprüfung und Nachberechnung der Leistungsfähigkeit des Igelbachs durch ein externes Ingenieurbüros. Dabei sind insbesonders die Auswirkungen des Golfplatzes zu untersuchen.
  • Das Tiefbauamt prüft die bisherige Praxis der Reinigungsarbeiten.
  • Das Tiefbauamt hält die Anwohner über das weitere Vorgehen und über die Zwischenergebnisse auf dem Laufenden.

Chronologie des Schriftwechsels mit den Stadtwerken Münster

Die Bürgerinitiative Igelbach ist der Ansicht, dass nach dem Starkregenereignis vom 28. Juli 2014 die mit einer notwendigen Gebäudetrocknung betroffenen Haushalte einen Sondertarif für die Gebäudetrocknung mit Hilfe elektrisch betriebener Trocknungsgeräte bekommen sollten.
Deswegen haben wir die Stadtwerke Münster GmbH freundlich um die Einrichtung eines Sondertarifs anlog zu dem Tarif für Industriekunden gebeten.
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15.2.2016
In einem an die Bürgeriniative gerichteten Brief der Geschäftsführung der Stadtwerke Münster GmbH wird mitgeteilt, dass man die Diskussion nach Austausch der Standpunkte am 1. Februar dort als abgeschlossen ansehe.

4.2.2016
Die Bürgeriniative Igelbach hatte die Geschäftsleitung der Stadtwerke wegen der Folgen des Starkregens vom 18. Juli 2014 zu einem Gespräch eingeladen.
So gab es am Abend des 1. Februar ein  kontrovers – engagiertes  Gespräch mit dem kaufmännischen Geschäftsführer und weiteren Mitarbeitern der Stadtwerke Münster GmbH. Die von der BI vorgeschlagene Teilnahme der Presse an diesem Gespräch war von Seiten der Stadtwerke nicht erwünscht. Vom Beginn an stand die massiv ablehnende Haltung der Stadtwerke  zu einem Nachlass auf die durch die notwendige Trocknung der Häuser entstandenen enormen Strommehrkosten im Mittelpunkt des Gesprächs. Die vielfältigen Argumente gegen die Gewährung eines (am 27.4.2015 versprochenen) kulanten Nachlasses haben die BI u.a. deswegen nicht überzeugt, weil das Unternehmen durch das Starkregenunglück einen Mehrumsatz in Millionenhöhe bei gleichzeitig sinkenden Einkaufspreisen an der Leipziger Strombörse realisieren konnte. Die Stadtwerke stellten insbesondere den aus ihrer Sicht möglichen Abrechnungsbetrug in den Vordergrund, weil Stromkunden, die gegen Elementarschäden versichert gewesen seien, versuchen könnten, sich das Geld doppelt erstatten zu lassen. Aus Sicht der BI ist der Bedarfsnachweis jedoch sehr einfach durch die Vorlage entsprechender Bescheinigungen der Versicherer möglich. Es wurde unter anderem behauptet, es sei leicht möglich, sich gegen Elementarschäden bei einem Versicherer „B“ unabhängig von einer bereits bestehenden Gebäudeversicherung beim Anbieter „A“ abzusichern. Deswegen könnten die Kunden die Stadtwerke betrügen, weil sie ggf. die zweite Versicherung verschweigen würden. Unabhängig von diesem abenteuerlichen und praxisfremden Konstrukt stellt man damit die eigenen Kunden unter den Generalverdacht der kriminellen Energie; denn dann dürften die auch nicht mehr selbst ihre Zähler ablesen. Immerhin wurde eingeräumt, dass das Angebot zur Unterstützung der Kunden bei der Auswahl eines günstigen Stromtarifs wohl eher unangebracht war und so nicht hätte formuliert werden dürfen. (siehe oben, 29. Juni 2015) Die Bürgeriniative ist enttäuscht über die unverändert starre Haltung der Stadtwerke und sieht die Nichteinhaltung der am 27. April 2015 in Aussicht gestellten Kulanzlösung als massiven Vertrauensbruch gegenüber den betroffenen Kunden an. Da noch rund 90% der Münsteraner Strom und Gas bei den Stadtwerken beziehen, hoffen die Mitglieder der BI, dass das erneute Gespräch für die Stadtwerke Anlass ist, endlich Kundennähe zu zeigen und die Situation wohlwollend zu überdenken.

5. 1.2016:
Die Stadtwerke melden sich und stimmen unserer Einladung zu. Herr Dr. Müller-Tengelmann ist zum Gespräch mit der BI bereit. Nach einer längeren Terminsuche wird der 1. Februar für ein Gespräch vereinbart.

23.12.2015:
Mit einem Brief hat die Bürgeriniative die Geschäftsleitung der Stadtwerke am 10. Dezember um ein persönliches Gespräch gebeten. Bisher blieb dieses Schreiben unbeantwortet. In diesem Gespräch soll u.a. über den Inhalt des WN Interviews von 21. November mit dem kaufmännischen GF gesprochen werden.

2. Juni 2015:
Das für spätestens Ende Mai angekündigte „Kulanzangebot“ der Stadtwerke liegt der Bürgeriniative bisher nicht vor. Mehrfache telefonische Ankündigungen wurden ebenfalls nicht eingehalten.
(Stand 28.6.2015)

Das „Angebot“ der Stadtwerke Münster GmbH erreichte die BI am 29. Juni 2015 mit folgendem Inhalt (Zitat):

Sehr geehrter Herr (…) ,
vielen Dank für das angenehme Telefongespräch. Wie versprochen erhalten Sie das Ergebnis unseres Gesprächs nun auch schriftlich.
Gern bieten wir allen Mitgliedern der Bürgerinitiative Igelbach unseren Beratungsservice an und ermitteln individuell auf Basis der jeweiligen Verbrauchsdaten den besten Tarif.

In der Regel ist unser günstigster Tarif der „Münster:garantiert 24 Monate“. Bei einem angenommenen Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden sparen Sie damit gegenüber dem Tarif Münster:ideal jedes Jahr rund 75 Euro Stromkosten.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass ein weitergehendes Angebot nicht möglich ist. Im Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Münster wurde am 29. Oktober 2014 einstimmig beschlossen, keinen zeitlich begrenzten Sondertarif für Stromkosten einzurichten. An diesen Beschluss unserer Eigentümervertreter sind wir gebunden.

Ihnen und Ihrer Familie noch einen schönen Sommer.

Mit freundlichen Grüßen

(…)
Dieses sogenannte „Angebot“ ist aus Sicht der Bürgeriniative nicht hinnehmbar.

2. Mai 2015:
Am 27. April 2015 hat mit den Stadtwerken ein Gespräch stattgefunden. Das vorläufige Ergebnis ist, dass man den betroffenen Bürgern bis spätestens Ende Mai 2015 ein
kulantes Angebot unterbreiten will.

21. April 2015:
Die BI erhält neue Terminvorschläge für das Gespräch und stimmt für den 27. April 2015 zu.

7. April 2015:
Der für heute nachmittag geplante Termin wird von den Stadtwerken am Vormittag zum dritten Mal (!) wegen Erkrankung  abgesagt. Unsere zur Verbereitung des Gesprächs wiederholt gestellte Frage nach dem ereignisbedingten Strommehrverbrauch wurde bisher leider nicht beantwortet.

11.3.2015:
Das Gespräch ist nun für den 7. April 2015 eingeplant.

9.3.2015:
Der Termin wird von den Stadtwerken erneut wegen Erkrankung abgesagt.

3.3.2015:
Das Gespräch ist nun für den 9. März 2015 eingeplant.

23.2.2015:
Der Termin wird von den Stadtwerken wegen Erkrankung abgesagt.

1.2.2015:
Nach langem Ringen haben sich die Stadtwerke bereit erklärt, mit der Bürgeriniative am 24. 2.2015 zu sprechen. Der Kaufmännische Geschäftsführer lehnt eine eigene Teilnahme an diesem Gespräch bisher leider ab.

27.10.2014:
Die BI antwortet auf das Schreiben der Stadtwerke mit folgendem Inhalt: (…), die von Ihnen vorgetragenen Begründungen gegen einen Sonderstromtarif für Unwettergeschädigte sind insgesamt leider nicht schlüssig, weil:

    1. die Behauptung, ein Rabatt würde zu einer Kürzung der Ausschüttung an die Stadt Münster führen, betriebswirtschaftlich nicht plausibel ist, da die Stadtwerke durch den unwetterbedingten Mehrverbrauch mehr Umsatz machen und bei einem Rabatt nur den Profitanteil dieses Mehrumsatzes etwas reduzieren müssten – das ginge aber nicht zu Lasten der anderen Verbraucher und würde auch nicht zu einer Belastung des städtischen Haushalts führen. Vielmehr führt der vermehrte Stromverbrauch gerade zu einer höheren Abführung an Ihren Gesellschafter, was diesen sicher freuen wird. Das betriebswirtschaftliche Kalkulieren eines Stromtarifs bedingt auch keinen Ratsbeschluss – das ist eine freie unternehmerische Entscheidung der GmbH.
    2. die von Ihnen benannte Nachweisproblematik unbegründet ist, da jeder betroffene Bürger in der Lage ist, seinen Schaden unzweifelhaft nachzuweisen. Es ist auch nicht plausibel, dass ein Missbrauch vorkommen könnte, da derart hohe Verbräuche unter normalen Umständen nicht erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass einzelne Haushalte für die Gebäudetrocknung innerhalb eines Monats leicht € 2.000,- bis € 3.000,– zusätzlich verbrauchen bzw. verbraucht haben. Es ist nicht davon auszugehen und völlig unlogisch, den nicht vom Hochwasser betroffenen Kunden zu unterstellen, dass diese ihre Wohnungen und Häuser im August und September 2014 mit elektrischen Geräten beheizt hätten, nur um von einem Stromrabatt für einen nicht notwendigen und vor allem von ihnen zu bezahlenden Verbrauch zu profitieren.
    3. Sie sagen, dass der durch Bautrockner verbrauchte Strom unter Umständen „bereits“ durch Sachversicherer erstattet worden seien. Gerade das würde die genaue Erfassung des abzurechnenden Verbrauchs und die Mitwirkung der Stadtwerke Münster GmbH bedingen. Wie soll das funktionieren, wenn Sie uns andererseits erklären möchten, dass Sie Sondertarife nur unter dem Aufwand von Schulungen und großen IT-Umstellungen möglich seien. Diese differenzierte Abrechnungsmöglichkeit besteht für Industrieabnehmer doch auch – nutzen Sie bitte Ihre Erfahrungen aus diesem Bereich. Im Übrigen ist es so, dass die Trocknung in den meisten Fällen von Fachfirmen durchgeführt wurden, die die Zählerstände dokumentiert haben. Auch sind die Geräte selbst überwiegend mit eigenen Zählern ausgestattet, so dass eine Verbrauchserfassung einfach möglich ist.
    4. sich die von Ihnen bereits im Vorfeld unterstellten Missbrauchsfälle nicht von denen, die Ihnen möglicherweise durch die übliche Selbstablesung der Zähler durch Ihre Kunden auch entstehen könnten, unterscheiden. Warum wollen Sie Ihren Kunden in dieser Sondersituation auf einmal das sonst übliche und praktizierte Vertrauen entziehen?

Zusammenfassend müssen wir Ihnen leider sagen, dass die von Ihnen vorgebrachten Begründungen für eine Ablehnung nicht einmal ansatzweise überzeugend sind, so dass wir Sie erneut freundlich bitten möchten, uns mitzuteilen, wie Sie den Sondertarif für die vom Hochwasserereignis betroffenen Kunden der Stadtwerke Münster GmbH analog zu Ihren Industriekunden, deren Verbräuche zumindest temporär erreicht werden, gestalten möchten.
Gerne sind wir auch bereit, im persönlichen Gespräch mit Ihnen gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und bitten Sie deswegen freundlich um Ihren Terminvorschlag für ein klärendes Gespräch.

26.10.2014:
Die Stadtwerke antworten und weisen den Wunsch nach einem Sondertarif mit umfangreichen Erklärungen zurück.

22.09.2014:
Die BI schreibt die Stadtwerke offiziell an und bittet um die Einräumung eines Strom – Sondertarifs für betroffenen Kunden.

02.09.2014:
Die Stadtwerke Münster GmbH lehnen eine Sondertarif mit dem Hinweis ab, dass mit individuellen Preisnachlässen oder Sonderkonditionen für „Trockenstrom“ die anderen Kunden belastet würden.

26.08.2014:
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Münster GmbH erhält die Information, dass die BI einen Sondertarif für die betroffenen Stromkunden wünscht und sagt zu, das Thema mit der Geschäftsführung der Stadtwerke Münster GmbH zu besprechen.

Fortschreibende Chronologie über den Sachstand mit den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster (AWM)

Einige Mitbürger, die von dem bekannten Unwetterereignis am 28.07.2014 stark betroffen waren, haben zum Abtransport der riesigen Mengen an Unrat und Sperrmüll gemeinsam (privat) Container bestellt. Gegenüber der AWM wurden daraufhin Anträge gestellt, die Kosten für die Entsorgung zu erstatten. Am Beispiel der Anwohner der Fernholzstraße teilen wir in dieser Angelegenheit folgenden Sachstand mit:

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15.09.2014
Veröffentlichung der Inhalte des Schreibens vom Ratsherr Thomas Kollmann in den beiden Tageszeitungen (Westfälische Nachrichten und Münstersche Zeitung)
10.09.2014
Schreiben des Ratsherrn Thomas Kollmann u.a. an die AWM – Werksleiter Herr Patrick Hasenkamp – mit der Aufforderung sich gegenüber den Anwohnern für das bürokratische und völlig unsensible Schreiben zu entschuldigen und zumindest die Kosten der Entsorgung zu übernehmen.
03.09.2014
Schreiben einer Anwohnerin der Grotemeyerstraße an Herrn Oberbürgermeister Lewe, in dem das Befremden über das Antwortschreiben der AWM mitgeteilt wurde. Ob der Oberbürgermeister geantwortet hat, ist nicht bekannt.
28.08.2014
Schriftliche Ablehnung dieser Kosten durch die AWM. Es erfolgte der Hinwies, dass wir durch die Entsorgung außerhalb der Stadtgrenzen von Münster gegen den bestehenden Anschluss- und Benutzungszwang verstoßen haben. Aufgrund der besonderen Umstände verzichtete AWM auf eine Verfolgung als Ordnungswidrigkeit. Vor diesem Hintergrund wurde der Antrag auf Erstattung abgelehnt. Ebenso wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, dass unter Umständen die Möglichkeit besteht, sich  bei besonderer Bedürftigkeit an das Sozialamt der Stadt Münster zu wenden
11.08.2014
Schriftlicher Antrag gegenüber der AWM zwecks Übernahme der Entsorgungskosten