Bericht über den Kontakt mit dem Tiefbauamt wegen der Entwässerung des Einzugsgebietes Igelbach

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18.6.2016:
Die Westfälischen Nachrichten informieren mit diesem Bericht über die Gewässerumleitung.
2.5.2016:
Am 25.4.2016 fand im Stadthaus III die angekündigte Präsentation der Bürgeriniative IgelbachÜberleitung div. Kleingewässer in die Münstersche Aa zum Schutz des Ortsteils Kinderhaus statt.
Inhalt der Ausarbeitung ist die großzügige Umleitung von großen Wassermengen um den Stadtteil durch die Schaffung einer „Überleitung“, die auch Möglichkeiten zur Renaturierung und zur ökologischen Landschaftsgestaltung bietet. Die Präsentation hat für die Stadt Münster den auffordernden Charakter, mit der Umsetzung dieses Lösungskonzepts nicht nur die Anwohner, sondern auch öffentliche Einrichtungen (z.B. Schwimmbad, Bücherei, Schulen, etc.) nachhaltig zu schützen. Die Vertreter des Tiefbauamtes ergänzten den Vortrag durch das Zeigen des Regenradar-Videos vom 28. Juli 2014 . Hier zeigte sich die Übereinstimmung der Starkregenspots mit den Annahmen im BI – Konzept. Um Grundlagen für eine Planung / Umsetzung des Konzepts zu schaffen, wird die Stadt Münster kurzfristig ein Fachbüro für Wasserbau mit der Ermittlung des quantitativ möglichen Niederschlags für das in Frage kommende Einzugsgebiet beauftragen. Hierbei soll insbesondere betrachtet werden, wie nahe die realen Regenmengen an die theoretisch möglichen 400 dm³/m² in 24 Stunden aus einer Gewitterzelle reichen können, um die notwendigen Gelände-Querschnitte richtig zu dimensionieren. Anmerkung: die Spitze von 292 dm³/m² in nur 7 Stunden kam am 28.7.2014 deswegen zustande, weil hier mehr als eine Gewitterzelle abregnete.
Ziel ist es, bis Ende Mai Zahlenmaterial als Arbeitsgrundlage zu erhalten.
Das Tiefbauamt wird den Bezirksbürgermeister Münster-Nord ansprechen, um den Lösungsansatz der BI im Rahmen einer der nächsten BV Sitzungen am 24.5. oder am 14.6. vorzustellen.
1.3.2016:
Das Tiefbauamt der Stadt Münster hatte die BI und weitere betroffene Bürger aus Kinderhaus zur Erörterung der geplanten Maßnahmen zur Optimierung des Kanalnetzes auf Basis des von der Pecher AG erstellten Gutachtens eingeladen.
So fand am Abend des 29. Februar eine Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion statt. Aus Sicht der BI war es eine rundum gelungene Veranstaltung im Stadthaus 3, die in einer angenehmen Gesprächsatmosphäre stattfand. Die Pecher AG stellte in einer Zusammenfassung aus dem Gutachten die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen zur Verbesserung des vorhandenen Regenwasser-Kanalnetzes dar. Anschließend stellte das Tiefbauamt die geplanten Maßnahmen zur 3-stufigen Optimierung des Systems vor. Diese Planvorhaben können auf der Internetseite des Tiefbauamtes nachgelesen werden:
https://www.muenster.de/stadt/presseservice/pressemeldungen/web/frontend/output/standard/page/1/show/929519
und:
http://www.muenster.de/stadt/tiefbauamt/pdf/kinderhaus-west_ak2016-02-29.pdf

Die BI Igelbach konnte mithilfe einer Bild- und Videopräsentation zeigen, dass diese Maßnahmen bei einem erneuten Starkregenereignis nicht ausreichen werden, um Schäden im bekannten Ausmaß zu verhindern. Deswegen hat die BI eine Lösung erarbeitet, die das Kanalsystem vor einer Überlastung bei Starkregenereignissen zukünftig schützen wird. Diese Lösung wird dem Tiefbauamt beim nächsten Arbeitsgespräch im April präsentiert.
25.01.2016:
Das Tiefbauamt der Stadt Münster hat für Ende Februar gezielt betroffene und die Ansprechpartner der Bürgeriniative zu einer Vorstellung (Dr. Pecher AG) und Diskussion der aus dem Gutachten zu entnehmenden Erkenntnisse eingeladen. Die BI wird diesen Termin mit vier Mitgliedern wahrnehmen.
3.11.2015:
Das Gutachten liegt der Bürgeriniative nun vor. Die Bürgeriniative wird den Inhalt mit ihren eigenen Erkenntnissen – insbesondere bei den nicht kanalgebundenen Wegen des Wassers – vergleichen und danach in den Informationsaustausch mit der Stadt Münster treten, um gemeinsam eine Lösung für den Stadtteil zu finden, die die gehabten Folgen von Starkregenereignissen zukünftig verhindern soll.
26.10.2015:
Das Gutachten liegt bis heute nicht vor. Eine erneute Nachfrage wird damit beantwortet, dass man das Gutachten zurzeit „redaktionell“ überarbeite, damit es auch für Nichtfachleute verständlich sei.
25.9.2015:
Unsere Nachfrage am 25. September ergab, dass das Gutachten vom Tiefbauamt im Entwurf durchgesehen worden sei und in der KW 43, direkt nach den Herbstferien veröffentlicht würde.
1.7.2015:
Die Auswertung der am 5.2.15 vorgenommenen Akteneinsicht ist fortgeschritten, jedoch kann eine Abschlussbeurteilung nicht erfolgen, weil die Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Unterlagen vom Tiefbauamt der Stadt Münster bisher leider nicht bestätigt wurde.
Es ist für die Bürgerinitiative nicht nachvollziehbar, warum ihr das vollständige Gutachten nicht – wie vom Tiefbauamt zugesagt – längst zur Verfügung gestellt wurde. Für den enormen Zeitverzug werden Gründe nicht genannt.
Die Bürgerinitiative bittet die Stadt Münster, vertreten durch Oberbürgermeister Markus Lewe, um die eilige Einsichtnahme in das Gutachten des Büros PECHER in Erkrath, aus dem am 16. Juni in einer Präsentation für Bürger bereits auszugsweise zitiert wurde und hofft, dass das Gutachten auf jeden Fall noch vor der am 13. September stattfindenden Oberbürgermeisterwahl veröffentlicht wird. Dies wurde Herrn Lewe mit Schreiben vom 30. Juni erneut mitgeteilt.
Unser Ziel ist eine konstruktiv kritische Betrachtung des Gutachtens und die Hoffnung, dass als Folge daraus bauliche Maßnahmen ergriffen werden, die eine Wiederholung der weitreichenden Folgen eines solchen Unwetters in dem erlebten Ausmaß zukünftig sicher ausschließen.
10.3.2015:
Das vom Tiefbauamt der Stadt Münster für das Einzugsgebiet des Igelbachs in Münster bestellte Gutachten wird zurzeit durch die Dr. Pecher AG in Erkrath bearbeitet. Aktuell erfolgt die Überprüfung der Kanalnetzberechnung und die Messung von Niederschlags-Abflussmessungen. Das Ergebnis wird im Mai 2015 erwartet. Das Thema Starkregen in Münster wird auf der Homepage der Pecher AG angesprochen. Für Interessierte hier ein Link dazu: http://www.pecher.de/aktuelles2.php?id=272
5.2.2015:
Die Bürgeriniative hat entsprechend dem Informationsfreiheitsgesetz beim Tiefbauamt der Stadt Münster Einsicht in Planungsunterlagen zur Entwässerung des Gebiets nehmen können.
Zurzeit erfolgt die Auswertung.
1.9.2014:
In einer Mail an die Bürgeriniative informierte das Tiefbauamt über einen Ortstermin mit dem Grundstückseigentümer Schulze-Gassel. Es wurde vereinbart, zunächst das Vermessungsamt zu beauftragen und aktuelle Höhenmessungen vorzunehmen. Die Arbeiten sind beauftragt.
13.8.2014:
Von Seiten der Stadt Münster, Tiefbauamt, kam die Vertreter Hr. Rüller und Hr. Jaskowiak zu einem Ortstermin in die Fernholzstraße und ließen sich die dramatischen Abläufe und Auswirkungen des Hochwassers durch die Überflutung des Igelbachs von den Anwohnern schildern.Von den Anwohnern wurde besonders darauf  hingewiesen, dass die Einlaufgitter des Igelbachs am Beginn der Verrohrung und die Entwässerungsgräben im Einzugsgebiet nicht regelmäßig ordnungsgemäß gereinigt wurden.Die Vertreter der Stadt Münster gaben folgende Zusagen:
  • Gemeinsames Ziel ist es, die Hochwassersicherheit im Gebiet zu erhöhen.
  • Die Überprüfung und Nachberechnung der Leistungsfähigkeit des Igelbachs durch ein externes Ingenieurbüros. Dabei sind insbesonders die Auswirkungen des Golfplatzes zu untersuchen.
  • Das Tiefbauamt prüft die bisherige Praxis der Reinigungsarbeiten.
  • Das Tiefbauamt hält die Anwohner über das weitere Vorgehen und über die Zwischenergebnisse auf dem Laufenden.

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